Die kraftspendenden 59 Minuten am Morgen

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Sicherlich kennen wir das alle: wir wachen morgens auf und haben keinen Bock wieder in die Arbeit zu gehen, wir sind schlecht drauf und würden am liebsten nur unsere Ruhe haben.

Woher kommt dieses Gefühl? Welche Gedanken haben wir gleich nach dem Aufwachen gehabt die dieses Gefühl aufsteigen gelassen haben?

In diesem Artikel zeige ich dir eine Möglichkeit wie du negative Gefühle durch andere, positive Gefühle ersetzen kannst.

Welche Gedanken lösen negative Gefühle aus?

Hier einige Beispiele:

  • Ich fühle mich müde, mir geht es nicht so gut
  • Ich habe das Gefühl wenig zu schaffen, das macht mich unzufrieden
  • Für das was mir wirklich wichtig ist, habe ich keine Zeit
  • Meine Zeit verschwende ich mit sinnlosen Sachen
  • Mein Tag war sehr chaotisch, ich bin gar nicht produktiv und habe nichts zustande gebracht.

Es mag sein dass du solche oder ähnliche Gedanken täglich hast oder vielleicht sehr oft. Und dann wachst du eines Tages auf mit einem tiefen Gefühl der Unzufriedenheit, privat und/oder beruflich. Ein Gefühl das deinen Tag sicherlich nicht positiv beeinflussen wird.

 

Verändere dein Leben indem du etwas in deinem Alltag veränderst

Es gibt einfache Wege die uns helfen positive Gedanken und Gefühle gleich morgens nach dem Aufwachen in unseren Tag einzubauen. Und diese sorgen dafür, dass der Tag ganz anders verläuft.

Einer davon ist positive Rituale in unseren Tag einzubauen mit denen wir auch das kleinste negative Gefühl verschwinden lassen.

"You will never change your life until you change something you do daily. The secret of your success is found in your daily 
routine."

– John C. Maxwell

 

Mein Morgenritual

15 Minuten Stille am Morgen

Gleich nach dem Aufwachen bleibe ich noch für ca. 15 Minuten im Bett. Das Unterbewusstsein ist noch weit offen und daher ist diese Zeit ideal um mein Powerziel zu visualisieren. Ich lasse einen inneren Film von meinem Powerziel vor meinem inneren Auge laufen und versuche mich auf allen Sinneskanälen mit meinem Ziel zu verbinden und möglichst viele positive Gedanken und Gefühle wachzurufen. Danach visualisiere ich meinen Tag, ich sehe die tollen Menschen denen ich begegne, wie ich mich freue und wie zufrieden ich bin mit dem was ich gemacht habe. Ich verwende dafür Techniken aus dem NLP und Silva Mind Control.

Warmes Wasser mit Ingwer und Zitrone

Als nächstes bereite ich mir ein Glas warmes Ingwer-Zitronen-Wasser das dafür sorgt, dass der noch leere Darm durchspült und gereinigt wird.

15 Minuten Yoga (Sonnengruß)

Yoga praktiziere ich regelmäßig seit 2012. Yoga ist für mich etwas Besonderes das ich in Worten nicht beschreiben kann. Es hilft mir im Tag und im Leben zentriert zu bleiben.

Hier eine schöne Allegorie zum Thema Yoga:

Imagine a carriage in terrible disrepair, while the horses that pull it are half-wild.  The driver is distracted [half drunk], and the passenger is a king or queen, who is asleep, dreaming that he or she is a peasant.

The broken carriage represents our body, the wild horses represent our emotions, the distracted driver represents our mind, and the sleeping passenger represents our soul… Yoga helps us:

  • repair the coach (body)
  • tame the horses (emotions)
  • sober and focus the driver (mind)
  • awaken the passenger (soul)

Die 15 Minuten widme ich dem Sonnengruß den ich mehrmals wiederhole.

15 Minuten Meditation

Seit 2013 meditiere ich täglich, meistens 15 Minuten morgens und 30 Minuten am Abend. Ja, es gibt auch Ausnahmen das gebe ich ehrlich zu. Aber das ist auch ok für mich.

Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Menschen die regelmäßig meditieren, seltener zum Arzt gehen. Die Gedächtnisleistung verbessert sich, die Kreativität wächst und die Reaktionszeiten verkürzen sich.

Außerdem sind diese Menschen glücklicher und zufriedener. In weltweiten Studien wurde nachgewiesen, dass Meditation den Stress sowie den Bluthochdruck reduziert, das Immunsystem stärkt und auf diese Weise Erkältungen und andere Krankheiten vorbeugt.

Nach dem Yoga und der Meditation fühle ich mich prächtig, bin ausbalanciert und weiß, dass dieser Tag ein wunderschöner wird.

Tagesaktivitäten planen – Meine drei Handlungen

Worauf möchte ich an diesem Tag meine Aufmerksamkeit lenken? Das ist für mich die wichtigste Frage auf die ich eine Antwort erwarte.

Dazu stelle ich mir folgende Hilfsfragen:

– Welche 3 Dinge darf ich heute erledigen die an diesem Tag den entscheidenden Unterschied zu anderen Tagen machen?

– Was ist heute wirklich dringend? Und was ist wichtig? Denn was dringend ist, ist selten wichtig und was wichtig ist, ist selten dringend.

– Was lerne ich heute neu dazu?

– Wie kann ich heute jemandem helfen?

 

Ich freue mich, von dir zu hören!

Wie sieht dein Morgenritual aus? Bitte hinterlasse einen Kommentar und / oder Fragen in den Raum unten. Und bitte teile diese wertvollen Informationen mit deinen Freunden und Kollegen.

2 Comments

  1. Hallo Dorin,
    Mir fällt es sichtlich schwer zu meditieren. Ich wache auf und meine Gedanken rasen geradezu los. Ich wünschte mir einen Stop Knopf zu haben. Auch bei Yoga ist das sehr schwer alleine auf die Atmung zu konzentrieren. Gibt’s da keinen einfachen Trick?
    LG Christa

    1. Liebe Christa,

      vielen Dank für deine Frage!
      Ich kann dir sicherlich sagen was mir geholfen hat:

      – das erste ist innerlich alles zu akzeptieren so wie es gerade ist. Alles darf da sein! D.h. dass alle Gedanken und Gefühle willkommen sind. Sie dürfen kommen und sie dürfen gehen. Es soll keine Anstrengung oder Zwang geben sich auf den Atem zu konzentrieren. Nach wenigen Minuten wirst du feststellen dass die Gedanken sich beruhigen.

      – Henry Ford hat mal gesagt: „Ganz gleich, ob sie denken sie können etwas oder sie können es nicht, sie haben recht.“ Dasselbe gilt auch für den Gedanken “xyz ist schwer”. Ich würde diesen Glauben mit “mich auf die Atmung zu konzentrieren ist kinderleicht. Ich kann das lernen!” ersetzen.

      – Probiere anstatt dich auf den Atem zu konzentrieren, von 100 rückwärts zu zählen. Es kann passieren dass das Zählen von einem Gedanken unterbrochen wird und du nicht mehr weißt wo du stehengeblieben bist. Das ist ok. Mach einfach weiter vom letzten Punkt an dem du dich erinnerst. Wenn du auf 0 angekommen bist, konzentriere dich auf dem Atem.

      – Oder du ersetzt das Rückwärtszählen mit einem Mantra. Wiederhole einfach das Mantra “Ra-ma Ra-ma” solange bis dein Geist sich beruhigt hat. Komme immer wieder zurück auf das Mantra wenn du merkst dass du einem Gedanken wieder hinterher läufst.

      Probiere aus was dir am besten passt.
      Hilft dir das weiter?

      Liebe Grüße, Dorin

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